Bremsflüssigkeit

Ich hatte heute ein sehr interessanten Gespräch mit einem Zweiradmechanikermeister zum Thema Bremsflüssigkeit.

Es ist ja so das diese Flüssigkeit Wasser aufnimmt. Der Grund dafür ist das keine Blasen entstehen können und die Bremsen ausfallen können. Dadurch das Bremsflüssigkeit sozusagen mit Wasser verdünnt wird ist das ein langsamer Prozess bis die Wirkung schlechter wird.

Das ist auch der Grund warum die Hersteller sagen die Flüssigkeit soll mindestens alle 2 Jahre, manchmal sogar eher, gewechselt werden. Einen anderen Grund für den Wechsel konnte ich nicht finden.

Wie das Wasser in die Flüssigkeit kommen soll konnte mir aber niemand sagen. Ich lese zwar solche Sachen wie Dichtungen sind nie ganz dicht oder es wird Wasser durch die Dichtungen oder sogar durch die Schläuche gezogen.

Fällt mir schwer das zu glauben.

Beim normalen Bremsen treten Drücke von 20 – 25 bar auf, bei einer harten Bremsung sogar noch viel höher. Das ganze ist ein geschlossenes System, also ist der Druck überall gleich.

Wenn Wasser von außen nach innen gezogen werden soll müßte das auch andersrum gehen, oder?

Der Meister, selbst schnell unterwegs, sagte auch das die schlechtere Bremswirkung deutlich spürbar ist und eben langsam von statten geht.

Bremsflüssigkeit an sich ist jetzt nicht so teuer, aber ein Wechsel bei den modernen Maschinen mit Bussystem doch eher aufwendig.

Ich jedenfalls werde mal einen Test wagen und die Intervalle ein wenig hoch setzen.

Falls jemand Ideen dazu hat, bitte in die Kommentare.^^ Und ja, Bremsen sind sehr wichtig und das kann auch gefährlich werden. Ich vertraue da aber mal dem Profi und werde mich mal rantasten.

Ubd schon die ersten Reaktionen am Telefon:

In meiner Bedienungsanleitung steht alle 10000 km Bremsflüssigkeit wechseln und allen 5000km Leitungen und Flüssigkeit kontrollieren. Von Bremskolben oder Dichtungen steht da nichts.Diese werden also nicht porös. Die Leitungen können nach Jahren schon porös werden, trotzdem muß auch am Anfang alle 10000 km die Bremsflüssigkeit gewechselt werden. Bei mir also 3 mal letztes Jahr. Stahlflexleitungen geben übrigens ein unbegrenzte Lebensdauer an.

Abgebrochener Blinker

Einer meiner LED-Blinker war abgebrochen und hing nur noch am Kabel an meinem Fender. Während der Fahrt gab er dann ganz den Geist auf. Zuhause dann versucht das Teil wieder in Gang zu bekommen.

Gar nicht so leicht….

Nach genauem Betrachten des Blinkers stellte ich fest das das Kabel durchgescheuert war. Kurzschluß!

Mein Indian-Werkstattbuch rausgeholt und nach der Sicherung gesucht. Keine da.

Stecker zum hinteren Teil der Maschine abgezogen und bemerkt das alle Spannungen da waren? Dann Blinker ausgebaut und an externe Spannungsquelle getsetet. Die Blinker sind in Ordnung. Was jetzt?

Von dem Rücklicht gibt es keine Zeichnung aber bei meiner Fehlersuche habe ich festgestellt das hier alle Spannungen aufgeteilt werden. Nummernschildbeleuchtung, Rücklicht, Bremslicht und auch die Blinker.

Beim prüfen der Spannungen dann festgestellt das zwar Rücklicht und Bremslicht in Ordnung waren. Nummernschildbeleuchtung und Blinker aber nicht. Leider ist das Rücklicht nicht zu öffnen so das ich neue Kabel drumrum legen mußte.

Die Blinker werden über Masse direkt von der ECU gesteuert. Diese hat den Kurzschluss aber überlebt.

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